Donnerstag, 7. März 2019

Frühjahrsputz für die Seele

Am Mittwoch hat die Zeit des Karnevals geendet und die Fastenzeit angefangen. Bei vielen ändert sich die Deko des Wohnzimmers, sie machen jetzt den Frühjahrsputz oder stürzen sich Hals über Kopf in den Diät - Wahnsinn, um bis zum Summer die Bademodenfigur zu haben.

Aber ist das wirklich die christliche Fastenzeit?

Bedeutet Fastenzeit für Dich Hausputz, Diät, Entschlackungskur? Oder todernst und miesepetrig durch die Gegend zu laufen?

Ehrlich gesagt: Für mich bedeutet es all das NICHT!

Ich freue mich jedes Jahr auf die Fastenzeit. Denn ich sehe sie als eine heilige und heilsame Zeit an: zum Durchatmen und Kraft tanken.

Mir ist in der Fastenzeit vor allem wichtig, meine Prioritäten und Gewohnheiten zu durchleuchten. Was ist mir wirklich wichtig? Was tut mir gut? Was schadet mir oder lenkt mich von Wichtigem ab?

So empfinde ich die Fastenzeit meistens auch nicht als "Einschränkung"  sondern eher als Befreiung, als ein "Aufräumen in meinem Leben" oder einen "Frühjahrsputz für die Seele".

Ich wünsche Dir eine gesegnete Fastenzeit und Freude in Deinem Herzen!

Donnerstag, 28. Februar 2019

Missstände benennen und beten!

Der deutsche Staat rühmt sich zu Recht seiner Verfassung und seiner darin festgelegten Grundrechte. Der Gesetzestext beginnt in Artikel 1 mit dem oft zitierten Satz:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." (Art.1 Abs.1 GG)

Weiter heißt es dort im zweiten Absatz:

"Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt."

Das klingt ja wirklich toll. Und es wird sogar noch konkreter: In den Artikeln 4 und 5 sind die Religions- und Meinungsfreiheit verankert. In der Theorie bedeutet das, dass man in Deutschland seinen Glauben bekennen und ausleben darf. Wie gesagt: In der Theorie.

Ich sage ganz offen: Ja, ich bin sehr froh, in einem Land zu leben, in dem ich sonntags zur Kirche gehen und öffentlich in der Buchhandlung eine Bibel kaufen darf. Das sehe ich angesichts der Situation in vielen anderen Ländern als großes Privileg.

Dennoch erlebe ich - genauso wie andere praktizierende Gläubige unterschiedlicher Konfessionen - in der täglichen Praxis vielmals gesellschaftliche und gesetzliche Einschränkungen meiner freien Religionsausübung. Diese gehen sogar soweit, dass der Staat oder viele Arbeitgeber Handlungen wider den gesunden Menschenverstand und das eigene Gewissen fordern. Offensichtlich auch gegen das Grundgesetz.

Uns Christen ist der Sonntag heilig. Trotzdem verstehe ich es, dass auch an Sonn- und Feiertagen die Dienste in Krankenhäusern, in Altenheimen oder bei der Feuerwehr notwendig sind. Da lässt sich wohl nicht drüber streiten. Aber diese monetäre Gier von Unternehmen, die zu unzähligen verkaufsoffenen Sonntagen führt, die verstehe ich persönlich nicht. Meiner Meinung nach zählen die gesundheitlichen, familiären und seelischen Bedarfe hier mehr als Gewinnmaximierung.

Und wie sieht es mit Ärzten aus, die beispielsweise Abtreibungen nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können? Diese werden gekündigt oder der Zeitvertrag wird nicht verlängert. Oder ein weiteres gängiges Beipiel aus dem Klinikalltag: Aufgrund des Berechnungssystems von Krankenhäusern, bei dem je Behandlungsfall Pauschalen (sogenannte "DRG") kassiert werden, ist in vielen Kliniken die Anweisung an die Ärzte, auch bei todkranken Patienten noch "alle Behandlungen durchzuführen, die abgerechnet werden können" - egal ob man den Patienten damit noch weiteren Torturen unterzieht oder nicht, und auch wenn keinerlei Erfolgsaussicht vorliegt. Ganz ehrlich: Wie viele übergewichtige Patienten wurden wegen "zu hohem Behandlungsrisiko" weggeschickt, nur weil der Computer wegen des Gewichts eine höhere Narkose-Dosis berechnet, die dann "unwirtschaftlich" wäre? Alle im Gesundheitswesen Beschäftigten werden mir zustimmen: Solche Fälle gibt es regelmäßig.

Und es gibt noch viele weitere Beispiele! Was ist mit Psychiatern, die Gutachten für "Transgender-Patienten" erstellen und mit den Krankenkassenmitarbeitern, die diese Fälle prüfen müssen und die Kosten dafür bezahlen sollen? Auch wenn es viele nicht hören wollen: Ich habe in meinem Privatleben einige Leute getroffen, die sich für schwul oder gar "im falschen Körper" gehalten haben. Bei vielen war es ein Weg, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, bei manchen war es eine "pubertäre Phase". Und sie alle haben über kurz oder lang festgestellt, dass sie doch "normal" sind. Und sie sind mittlerweile alle glücklich mit ihrem Leben und gehen selbstbewusst durch ihren Alltag. Keine OP kann dir das Selbstbewusstsein herbei zaubern oder die Probleme lösen, die dich sonst in deinem Alltag treffen!

Man kann dieses Thema noch unendlich fortspinnen: Bankangestellte und Versicherungsmakler, die statt bestmöglich zu beraten irgendwelche Tarife verticken müssen. Die Modeverkäuferin, die der Kundin das "zauberhafte" Kleid aufschwatzt, das total grauenvoll aussieht, nur damit sie abends von der Filialleitung keinen Anschiss bekommt.

Ich habe wirklich Mitleid mit all jenen Ärzten, Medizinern, Krankenkassenmitarbeitern und allen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Berufen, die gegen ihren Willen und ihre Überzeugung Aussagen gegenüber Kunden treffen oder gar Handlungen vornehmen müssen. Das erschüttert mich wirklich zutiefst. Manchmal frage ich mich schon, welche Berufe man als praktizierender Christ überhaupt noch ausüben kann. Andererseits will ich die "Hauptjobs" auch nicht allein den Gotlosen überlassen.

Da hilft wohl nur noch beten...

Donnerstag, 14. Februar 2019

Valentinstag: eine wahre Geschichte

Heute am Valentinstag möchte ich den Anlass nutzen und Euch eine wahre Geschichte erzählen:

Als kleines Mädchen habe ich erlebt, dass nicht jede Ehe harmonisch ist. Es kann in einer Ehe auch zu Auseinandersetzungen und Streit kommen. Deshalb vertrat ich als kleines Mädchen die Ansicht, es sei besser niemals zu heiraten.

Später las ich viel in der Bibel. Ich lernte die wunderbare Liebe Gottes kennen: eine reine, vollkommene, dienende Liebe ohne Bedingungen.

Damals betete ich zu Gott:
Oh Gott,  wie gerne möchte ich eine christliche Ehefrau sein und meinem Mann dienend lieben. Aber das kann ich nur tun, wenn sich auch mein Mann gläubig und ebenso respektvoll verhält. Wenn die Liebe nur einseitig ist, wird es nicht funktionieren und ich kann aus Selbstschutz keine solche Beziehung führen. Bitte, lieber Gott, schenke mir einen Mann mit gutem Herzen, der auch Christ ist und es versteht, dass ich dich liebe und dass ich regelmäßig beten will.

Viele Jahre war ich Single und dachte:
"Jeder Topf hat seinen Deckel. Aber ich glaube, ich bin ein Wok."

Ich war trotzdem gerne Single. Lieber wollte ich ewig glücklicher Single sein, als mit einem Falschen in einer unglücklichen Beziehung.

Und eines Tages, ganz überraschend da schickte mir Gott meinen jetzigen Ehemann. Seit diesem Tag ist mein Glaube an Gott noch viel stärker. Ich bete seitdem noch viel mehr, denn ich habe jeden Tag Grund meinem Gott zu danken.

Diese Erfahrung zeigte mir, dass Gott unsere Gebete hört und ernst nimmt. Und Gott bestimmt das richtige Timing für uns.

Ihr seht also: Gott spielt in meinem Leben keine Rolle. Er ist der Regisseur! 💝

Sonntag, 10. Februar 2019

Gottvertrauen hilft - wie bei Simon


Heute hörte ich in der Kirche das Evangelium nach Lukas (Kapitel 5): 🐟⛵

"Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen. Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten."

Hier meine ganz persönlichen Gedanken dazu:

Diese Bibelstelle zeigt mir, dass Simon die Idee von Jesus nicht versteht. Als erfahrener Fischer weiß er, dass man tagsüber schlechte Chancen hat, Fische 🐟 zu fangen. Aber trotzdem tut er das, was Jesus von ihm erwartet. Und dafür wird er überreich beschenkt. Er kann sein Glück gar nicht fassen.

Diese Bibelstelle motiviert mich, ganz auf Gott zu vertrauen. Auch wenn ich Gottes Pläne nicht immer verstehe, so weiß ich, dass Gott es gut mit mir meint. Sogar sehr gut. 😊

Dienstag, 5. Februar 2019

Sind wir nicht alle "Team Bodenpersonal"?

Heute hörte ich eine traurige Nachricht:

Wenn ein Bekannter sagt "Ich glaube an Gott, aber sein Bodenpersonal taugt nichts", sind dann das Bodenpersonal nicht wir alle? 😢

Dieser pauschale Rundumschlag machte mich sehr betroffen und traurig. Wenn ich Verbesserung, also Veränderung, will, dann muss ich doch bei mir selbst anfangen. Oder?

Ich versuch es... Lieber Gott, hilf mir dabei! 😔

Ich glaube wirklich, dass Europa so sehr Gottes Hilfe braucht. Viele Europäer haben Gott aus ihrem Leben gestoßen und sehen nicht, dass er die Hilfe ist, die sie überall suchen.

#Gebetssturm für Europa! Bitte betet für Europa!

Samstag, 2. Februar 2019

Bibelverse zum Teilen und genießen


Auf Twitter und Facebook poste ich regelmäßig Bibelzitate - auch in mehreren Sprachen und zum Weiterleiten und Teilen mit Freunden. Ihr findet mich bei Twitter unter @SharelaKoch und bei Facebook einfach unter "Sharela Koch".

Warum ich das mache?

So präge ich mir immer mehr Bibelsprüche aus meinem Bibelstudium ein. Außerdem heißt es im Markus-Evangelium:

"Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!"

Das ist mein kleiner Beitrag dazu.

Psalm 108

Montag, 28. Januar 2019

Gebetssturm für Europa

Europa fällt immer mehr vom Glauben ab:
Abtreibung, aktive Sterbehilfe, Ehe für alle, Gender-Wahnsinn, eine Kultur des Todes und der Sünde,...

Da finde ich die Gebetsinitiative von Frau Ruhland-Rehle , die bei Radio Horeb vorgestellt wurde, wirklich spannend und so unglaublich notwendig!

Macht mit: Gebetssturm für ein christliches Europa!

Es machen schon über 1.000 Beter mit! Lasst uns noch stärker werden!

Weitere Infos dazu findet ihr hier (externer Link):
https://www.horeb.org/programm/news-archiv/details/beten-fuer-europa

Vergelt's Gott!