Samstag, 10. November 2018

Gott glaubt an Dich. Aber glaubst Du an IHN?

In der Bibel finden wir viele Texte, die davon erzählen, dass Gott die Menschen ermutigt. Er sucht für seine Pläne nicht typische Helden aus. Er erwählt normale Menschen mit Schwächen und Fehlern und Problemen. Doch er sieht ihr Potential. Er erkennt, was sie mit seiner Hilfe werden können. Und er glaubt an sie. Genauso glaubt er auch an jeden einzelnen von uns. Die Frage, die wir - du und ich - uns stellen müssen: Glaube ich an ihn?


In the Bible we find many texts which tell us that God encourages people. He does not choose typical heroes for his plans. He chooses normal persons with weaknesses, mistakes and problems. But He sees their potential! He realizes what they could do with his help. And he believes in them. This is just how he believes in each one of us! The question which we - you and me - have to ask ourselves: Do I believe in him?


Dans la Bible, nous trouvons de nombreux textes qui disent que Dieu encourage les gens. Il ne choisit pas de héros typiques pour ses projets. Il choisit des gens normaux avec des faiblesses, des défautes et des problèmes. Mais il voit les potentiels. Il réalise ce qu'ils peuvent faire avec son aide. Et il croit en ces gens. Il croit également en chacun de nous. La question que nous - toi et moi - devons nous poser nous-mêmes: Est-ce que je crois en lui?

Freitag, 2. November 2018

Kirchenglocken

Der Glocken Loblied steigt bis zum Himmel empor.
Sie begleiten den Gesang vom englischen Chor.
Ihr Schall reißt mich aus dem Alltag heraus.
Ihr Klang zieht mich in Gottes Haus.

Ihr Rufen erinnert mich an die Zeit fürs Gebet.
Es erinnert daran, dass mit Gott alles geht.
Wenn ich sie höre, fass ich neuen Mut.
Ihr Schall ruft in die Welt: Gott ist gut!

Samstag, 13. Oktober 2018

Umweltschutz

Den Nachrichten (z. B. Tagesschau) zufolge warnen nicht nur der Weltklimarat und die diesjährigen Nobelpreisträger Nordhaus und Romer vor den Auswirkungen der Erderwärmung. Schon ein Anstieg um nur zwei Grad könne laut renommierten Wissenschaftlern enorme Folgen haben. Genauso besorgt zeigt sich auch Papst Franziskus in seiner Enzyklika "Laudato si" um die Umwelt und unseren Lebensraum.

Klar erwarten wir von der Politik, dass sie auf diese Berichte reagiert. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass die Menschheit auch in Zukunft lebensfreundliche Bedingungen auf der Erde hat. Aber trotzdem muss sich auch jeder einzelne an seiner Nase packen! Wenn ich etwas ändern will, ist es doch am effektivsten - wenn auch am unangenehmsten - wenn ich dabei bei mir selbst anfange. Da kann ich es selbst beeinflussen!

Was also habe ich bisher umgestellt?
  • Ich versuche meine Einkaufsliste und Notizen digital zu führen, um Papier zu sparen. In der Arbeit drucke ich beidseitig und z.B. bei Skripten möglichst mehrere Folien auf eine Seite.
  • Ich versuche Plastikmüll zu reduzieren, indem ich bereits beim Einkauf bewusst auf das Verpackungsmaterial achte. Immer lässt es sich leider nicht vermeiden. Allein durch das Nutzen eines Einkaufskorbs kann ich aber auf viele Plastiktüten verzichten. Oft kaufe ich durch den Einkaufskorb auch automatisch weniger Produkte und bewusster ein, da ich sonst beim Heimweg mehr Gewicht zu schleppen habe ;-)
  • Ich versuche auf künstliches Licht zu verzichten, um Strom zu sparen. In der anstehenden dunklen Jahreszeit wird das aber wieder schwieriger.
  • Ich versuche Fahrten mit dem Auto zu reduzieren. Das klappt zum Beispiel durch: Fahrgemeinschaften, Rad fahren, Termine wohnortnaher legen, ... So konnte ich allein diese Woche circa 13 Kilo CO2 einsparen. Hier bin ich noch ziemlich ungeübt, aber langsam läuft es an...
Ich merke, dass es oft Gewohnheiten sind, die mir den Umweltschutz erschweren. Wenn ich erst einen Punkt für mich gefunden habe, den ich umstellen kann und ein bisschen daran gewöhnt bin, dann geht es gleich viel leichter.

Donnerstag, 27. September 2018

Die Kirche ist doch kein Sportverein!

Diese Woche wurde im Rahmen der Herbst-Vollversammlung der deutschen, katholischen Bischöfe die Studie "Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" (MHG-Studie) veröffentlicht. Über diesen Bericht wurde in der Bischofsversammlung in Fulda auch beraten.

Auch wenn die Umsetzung von Maßnahmen oft Zeit in Anspruch nimmt, so werden einige Änderungen erfreulicherweise gleich ab sofort umgesetzt. Das ist für mich ein wichtiges Signal, dass die Katholische Kirche Fehler offen bekennt und bereit ist, in Zukunft was zu ändern!

Die Liste der Punkte, welche laut den Bischöfen ab sofort umgesetzt werden, findet sich frei verfügbar im Internet. Ich möchte deshalb nur ein paar Punkte beispielhaft nennen:
  • Wir erarbeiten eine Standardisierung in der Führung der Personalakten der Kleriker.
  • Wir werden zu den diözesanen Ansprechpersonen für Fragen sexuellen Missbrauchs zusätzlich externe, unabhängige Anlaufstellen anbieten.
  • Ohne eine unabhängige Aufarbeitung gibt es keine wirksame Veränderung und Gerechtigkeit. Wir wollen klären, wer über die Täter hinaus Verantwortung institutionell für das Missbrauchsgeschehen in unserer Kirche getragen hat.
  • Die für die katholische Kirche spezifischen Herausforderungen wie die Fragen nach der zölibatären Lebensform der Priester und nach verschiedenen Aspekten der katholischen Sexualmoral werden wir unter Beteiligung von Fachleuten verschiedener Disziplinen in einem transparenten Gesprächsprozess erörtern.
Ein schlimmeres "Werkzeug des Teufels" kann es doch fast nicht geben, als wenn sogenannte "Vorbild-Katholiken" Kinder missbrauchen und dadurch den ihnen anvertrauten Seelen Leid zufügen und die Katholische Kirche als Ganzes in den Dreck ziehen! Diese Personen machen die Arbeit von so vielen überaus engagierten und aufopfernden katholischen Laien und Priester zunichte! Darüber bin ich sehr erschüttert.

In der Bibel lesen wir darüber in Jeremia 23,1: "Wehe euch Hirten, die ihr die Herde meiner Weide umbringet und zerstreuet! spricht der HERR." 

Ärgerlich finde ich auch Aussagen von Nachrichtensprechern und -kommentatoren, die die Schuld für solch bösartiges Verhalten allein beim Stichwort "Zölibat" suchen. Damit macht man sich die Ursachenforschung meines Erachtens viel zu einfach! Ich glaube nicht an solche Ausreden. Es gibt einen Teufel. Es gibt böse Menschen und böse Taten - diese sind nicht einfach mit "Zölibat" zu entschuldigen!

Wenn es danach gehe, dann wäre ja jeder alleinstehende Mann und jede alleinstehende Frau auch ein potentielles kindermissbrauchendes Monster?  Ich denke, dass jeder Mensch selbst die Entscheidung zu treffen hat, wie er sich verhält. Hormonhaushalt hin oder her: Gott hat uns auch ein Gehirn und einen Willen gegeben. Es liegt schon an jedem selbst!

In der Bibel lesen wir zu der Frage der Eheschließung und Ehelosigkeit bei 1. Korinther folgende Aussagen:

"Den Unverheirateten und den Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie so bleiben wie ich. Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, sollen sie heiraten. Es ist nämlich besser zu heiraten, als sich in Begierde zu verzehren."

und

"Der Unverheiratete sorgt sich um die Sache des Herrn; er will dem Herrn gefallen. Der Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; er will seiner Frau gefallen. So ist er geteilt. Die unverheiratete Frau aber und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, um heilig zu sein an Leib und Geist. Die Verheiratete sorgt sich um die Dinge der Welt; sie will ihrem Mann gefallen. Dies sage ich zu eurem Nutzen: nicht um euch eine Fessel anzulegen, vielmehr, damit ihr euch in rechter Weise und ungestört immer an den Herrn haltet."

Der Grundgedanke des Zölibats ist also keinesfalls - so wie oft in den Medien dargestellt - dass Priester aus Schikane keine Ehe eingehen sollen. Ziel ist vielmehr, dass sie ein gottgefälliges Leben führen. - Ohne sich von irdischen Begierden verlocken und fehlleiten zu lassen!

Aus diesem Grund unterstütze ich persönlich die pauschale Forderung nach der Auflösung des Zölibats nicht. Sowohl für die Ehe, wie auch für die Ehelosigkeit gibt es für gläubige Katholiken Gründen.

Ich verstehe, dass die Kirche im Laufe der Jahre immer neue Herausforderungen meistern muss. Die Welt verändert sich. Gott selbst hat mit der Natur einen Kreislauf ständiger Veränderung geschaffen. Das sollte uns also keinesfalls ängstigen. Für mich persönlich ist trotzdem die Beständigkeit Gottes und seiner Gebote sehr ansprechend. Auch wenn sich die Welt ändert, so bleibt Gottes unendliche Liebe für uns Menschen immer fortbestehen. Seine Gebote gelten seit Jahrtausenden und - wenn wir ehrlich sind - machen sie heute noch mindestens genauso Sinn wie damals.

Deshalb denke ich, dass bei aller nötiger "Anpassung" in der Katholischen Kirche, trotzdem keine Reform nur der Reform willen erfolgen soll. Es ist erforderlich den Willen Gottes zu tun. Egal ob er heute gerade populär ist oder nicht. Die Kirche ist doch kein Sportverein, bei dem ich einfach mal die Satzung ändere!

Freitag, 14. September 2018

Ist Gott wirklich un-sichtbar?

Heute nähere ich mich den Fragen:

Wie kann man an einen unsichtbaren Gott glauben?
Und: Ist mein Gott wirklich un-sichtbar?


Zur Beantwortung dieser Fragen möchte ich als Einleitung von einem bekannten Experiment der Psychologen Christopher Chabris und Daniel Simons erzählen, das so tatsächlich stattgefunden hat:

Es geht dabei um die "Unaufmerksamkeitsblindheit", also dass man oft total Offensichtliches übersieht, wenn die Konzentration auf etwas anderes gelenkt ist.
Auch Super-Brains mit hohem IQ sind vor diesem Phänomen nicht gefeit.

Für die Gorilla-Studie hatten die Psychologen den Versuchspersonen die Aufgabe gestellt, Basketballspieler zu beobachten. Es gab ein Team mit weißen Trikots und eines mit schwarzen Trikots. Die Aufgabe lautete, die Pässe der weiß gekleideten Spieler zu zählen. Und irgendwann schritt dann ein Typ im Gorillakostüm mitten durch das Spielfeld.
Das überraschende Ergebnis: Die meisten Versuchspersonen bemerkten den Gorilla überhaupt nicht!

Kann es also sein, dass Gott die ganze Zeit an unserer Seite ist? Und wir ihn einfach übersehen?

Ich muss gestehen, ich sehe auch Strom und Wind nicht. -  Trotzdem würde wohl keiner von uns leugnen, dass es elektrischen Strom gibt, oder? Oder kennt ihr Leute, die die Existenz von Wind verleugnen?

Auch wenn ich Strom nicht sehen kann, so sehe ich mancherorts Stromleitungen. Und wenn ich auf den Lichtschalter drücke, dann merke ich, ob es hell wird oder nicht.

Und wenn die Blätter im Herbst auf den Wegen tanzen, dann sehe ich zwar den Wind nicht. Aber ich sehe, was er bewirken kann und deshalb weiß ich, dass er da ist.



Donnerstag, 13. September 2018

Warum glaube ich an Gott?

Im heutigen Blogpost möchte ich mich zuerst für Euer Interesse an meinem Alltag als Christin bedanken. Ganz besonders bedanke ich mich bei Andreas K. für die konkreten Fragen zu meinem Glauben. Diese beantworte ich gerne:

Andreas K. schrieb via Twitter:

"Ich suche das Gespräch mit gläubigen Menschen, und frage sie was sie glauben, warum sie glauben und wie sie zu ihrem Glauben gekommen sind.
Wären Sie bereit, meine Fragen zu beantworten?"


Hier meine Antwort:

Lieber Andreas, ich freue mich sehr über Ihr Interesse und beantworte Ihnen und den Lesern diese Fragen sehr gerne.

Ich glaube als Christin an den einen, dreifaltigen Gott:
- Gott Vater, der die Welt liebevoll erschaffen hat
- Gott Sohn, der für unser Heil sein Leben freiwillig in Liebe opferte und den Tod besiegte
- den Heiligen Geist, der uns mit Gott vereint und uns stärkt

Fazit: Ich glaube zu 100 Prozent an die Aussage des Glaubensbekenntnisses. Das komplette Bekenntnis habe ich wegen der flüssigeren Lesbarkeit am Ende dieses Posts abgedruckt. 

Zu Ihrer Frage, wie ich zum Glauben kam und warum ich glaube:

Ich hatte das große Glück, durch gläubige Familienmitglieder früh erfahren zu haben, dass es einen Gott gibt und dass ich mich immer mit allen Sorgen an ihn wenden darf. Ich darf sogar zu ihm kommen, wenn ich totalen Mist gebaut hab! Auch als Kind kennt man Sorgen verschiedener Art und hat es nicht immer leicht. Ich wollte früh für andere eine emotionale Stütze sein. Doch woher die Kraft dafür nehmen? 

Über den sonntäglichen Kirchbesuch, das Einhalten von Fasttagen oder manche Ansichten der katholischen Kirche gab es in meinem Umfeld immer wieder Debatten. Nicht jeder teilte die Meinung. So kam ich nicht daran vorbei, mir selbst eine Meinung zu bilden.

Ich erinnere mich daran, dass ich oft in die Kirche wollte, es aber aus verschiedenen Gründen nicht immer durfte (Schultermine, andere Vereine, kein Interesse der anderen Familienmitglieder,...). Ich spürte eine richtige Sehnsucht nach Gott. Und ich schloss mich manches Mal im Bad ein, um Zeit zu finden, um ungestört zu beten und mit Gott zu sprechen. Ich bin froh, dass ich als Kind einen Pfarrer in meiner Heimatgemeinde hatte, den wir Kinder mit Fragen - auch kritischen! - bombardieren durften und der sich Zeit nahm, uns zu antworten.

Ich stellte über die Jahre fest, dass ich mir mit Gottes Hilfe mehr zutraute und größere Aufgaben ruhiger anging. Ich reflektierte mich täglich und hatte das Gefühl, dass Gott mich verändert - zu einem liebevolleren, geduldigeren und zielstrebigeren Menschen.

Um ehrlich zu sein: Ja, ich hab immer wieder Momente, in denen ich bestimmt kein "Vorzeige-Christ" bin. Gott nimmt mir Entscheidungen, Probleme, Aufgaben nicht ab. 

Aber: Ich fühle da ist ein Gott, der mich liebt, der auf mich aufpasst und mich fordert und fördert. Er geht den Weg mit mir gemeinsam. Deshalb hat sich meine Reaktion auf Herausforderungen radikal geändert. Ich gehe ihnen nicht aus dem Weg, sondern ich gehe die Herausforderungen an. Egal welche. 

Ich vertraue darauf: Egal wie groß die Aufgabe ist, die vor mir liegt. Sie ist nie größer als die Kraft, die hinter mir steht. 






Das Nizäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis:

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. / Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. / Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. / Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden. / ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift / und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters / und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein. / Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, / und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. / Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. / Ich erwarte die Auferstehung der Toten / und das Leben der kommenden Welt. / Amen

Dienstag, 11. September 2018

Heute mal - ausnahmsweise - politisch!

Ich verzichte in meinem Blog sonst ganz bewusst auf politische Statements, denn ich richte mein Leben vorrangig an Gott und nicht an anderen Personen oder Parteien aus.

Doch wenn ich mir die aktuelle politische Lage und die "Stimmung auf der Straße" anschaue, muss ich zugeben, dass mich diese Situation besorgt. Immer öfter stehen sich radikale oder radikalisierte, hasserfüllte oder verängstigte Lager gegenüber.

Angst und Panik waren noch nie gute Ratgeber. Hass auch nicht! Auch finde ich es beschämend, wenn ernste Sorgen der Bevölkerung (egal welcher Schicht!) nicht ernst genommen werden und wenn Sorgen oder Nöte politisch instrumentalisiert und für Propaganda - egal welcher Art - genutzt werden!

Bezüglich der Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen finde ich, dass geltende Gesetze zum Großteil richtig und ausreichend sind - wenn sie auch konsequent umgesetzt würden. Wer Hilfe und Schutz braucht, soll Hilfe und Schutz bekommen. Egal ob Deutscher oder nicht. Wer aber auf Krawall und Bereicherung aus ist, der braucht keine Fürsorge unseres Staates!

Als Christ glaube ich daran, dass man Notleidenden helfen soll. Helfen! Das bedeutet für mich persönlich, die Ursachen für Not zu erforschen, die Ursachen zu bekämpfen und gemeinsam mit den Betroffenen eine Strategie zu erarbeiten, wie Notleidende wieder auf ihren eigenen Füßen stehen können. Es ist weder zielführend seine Augen vor Not zu verschließen, noch Personen aus anderen Kulturkreisen besser oder schlechter als die einheimische Bevölkerung zu stellen. Sowohl aus einer Besserstellung wie auch aus einer Schlechterstellung resultiert doch zwangsläufig Wut, Eifersucht, Hass oder Furcht!

Diese Woche möchte ich deshalb noch bewusster als sonst dazu nutzen, Gottes Liebe weiterzutragen. Ich möchte in diese hasserfüllte und traurige Welt, Hoffnung und Liebe säen. Drückt mir die Daumen, dass die Saat aufgeht. Gerne dürft ihr mich als Gärtner unterstützen ;-)