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Sonntag, 22. April 2018

"Weltverbesserer!?"

Ein afrikanisches Sprichwort sagt:

"Wenn viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun,
können sie das Gesicht der Welt verändern."



Und provokant gefragt:
Was wäre die Alternative?
- Die Welt so lassen, wie sie ist? Hinsitzen und die Hände in den Schoß legen?

Ich denke: Christen sind dazu berufen, das Anlitz der Erde zu gestalten - jeden Tag ein bisschen freundlicher, schöner, gesünder, besser.

Und ich finde es bedauerlich, dass das Wort "Weltverbesserer" oft so negativ behaftet, ja sogar vorwurfvoll und abwertend, verwendet wird.

Ich glaube fest daran, dass jeder Mini-Schritt, den wir als Christen tun, die Welt ein klein bisschen heller machen kann. Und wenn viele kleine Füße, viele kleine Schritte machen,...

Deshalb nehme ich mir für die kommende Woche fest vor, jeden Tag mindestens ein Schrittchen bewusst nach vorne zu gehen.

Diese Schrittchen können bei unterschiedlichen Menschen, in unterschiedlichen Wirkungskreisen und Ausprägungen, ganz vielfältig aussehen.

Ich werde Euch im Laufe der Woche von meinen Schritten berichten und würde mich über Eure Erfahrungen und Ideen freuen.

Ich lade Euch ein, mit mir loszugehen - mit dem Blick vertrauensvoll und zuversichtlich auf Gott gerichtet.

Freitag, 20. April 2018

Wochenendvorsatz

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Start ins Wochenende!

Lasst uns gemeinsam die Sonne genießen und Licht ins Leben von anderen bringen!

Mittwoch, 18. April 2018

Abendgebet

Bevor ich einschlafe, beende ich den Tag mit dem Abendgebet.

Oft ist es ein Vater-unser. Manchmal ein frei gesprochenes Gebet.

Besonders gern lasse ich den Tag Revue passieren:
Ich erzähle Gott, worüber ich mich freute und was mich ärgerte, worauf ich stolz bin und was ich nächstes Mal noch besser machen will. Und ich danke Gott für seine Begleitung durch den Tag und bitte ihn, auch morgen bei mir zu sein.

Heute freute ich mich über einen freundlichen Trucker, der mir zuwinkte. Ich genoss in der Mittagspause mit Kollegen das tolle Wetter, freute mich über leckeres Essen und konnte sogar noch anderen Freude bereiten: einer lieben Freundin half ich bei PC-Problemen (ausgerechnet ich "Technik-Checker"!  *lach*) und einem Nachbarshund schenkte ich Leckereien. Es war heute wirklich ein schöner Tag und ich habe mehrmals gelacht. Einem meiner Lebensziele, eines Tages eine Oma mit ganz vielen hübschen Lachfältchen zu sein, bin ich also auch schon näher gekommen. :-D

Schlaft gut und träumt was Schönes!

Donnerstag, 12. April 2018

Erst Hirn an, dann Mund auf!

Auf meinem Heimweg von der Arbeit hörte ich im Radio die Nachrichten. Und es waren keine Terrorakte oder Kriegsberichte, die ich hörte, doch trotzdem war ich bestürzt.

Es wurde berichtet, dass Hasskommentare gegen friedlich betende Christen im Internet gepostet wurden.

Der Hintergrund: Die Kommentatoren schimpften über angebliche Muslime, die in einer christlichen Kirche in Deutschland beteten und entsetzten sich darüber, dass der örtliche Pfarrer der Martin-Luther-Kirche die heilige Stätte für Muslime zur Verfügung stelle. - Tatsächlich handelte es sich jedoch um ein orthodoxes Osterfest von eritreischen Flüchtlingen, die ihren christlichen Glauben leben wollten. 
Das Interview mit dem betroffenen Pfarrer aus Dresden gibt es auf Domradio.de.

Meine Meinung:
Eritreisch ist eine fremde Sprache, der Ablauf des Gottesdienstes erscheint für uns "Deutsche" (Was ist schon "deutsch"?) eventuell fremdartig. Wahrscheinlich hätte ich zuerst auch gestutzt. Aber: Hat Jesus nicht Nächstenliebe gepredigt? Und ist es nicht ein wundervolles Zeichen, wenn Flüchtlinge ihre christliche Religion in unserem Land endlich ohne Furcht vor Unterdrückung und Gewalt leben können... Sollte man meinen...
Ich finde es eine sehr schöne Geste von Pfarrer E. Möller, dass er die Türen seiner Kirche für Christen - auch anderer Konfessionen oder Nationalitäten -  weit öffnet.
Und ich schreibe diesen Artikel nicht nur, um meiner Verwunderung und meinem anfänglichem Entsetzen Luft zu machen. Sondern vorrangig deshalb, weil man - also auch ich - sich manchmal auch selbst daran erinnern muss:
Erst Hirn an, dann Mund auf. Oder anders gesagt: Wenn ich eine Situation nicht verstehe und sie mir nicht geheuer ist, dann war Angst und Aggression noch nie eine gute Lösung. Eher vielleicht nachfragen, sich kundig machen - und dann kann man gerne eine Meinung bilden und diese auch vertreten. 

Samstag, 7. April 2018

Schockierend: China unterbindet Bibelkauf

Es sind erschreckende Nachrichten, die man auf verschiedenen Portalen lesen kann:

Aufgrund einer im Februar 2018 erlassenen und diese Woche in Kraft getretenen Religionsverordnung sind in China offiziell keine Bibeln mehr online erhältlich. Schon bisher wurde der Druck und Verkauf von Bibeln in China staatlich kontrolliert. In chinesischen Onlineshops - so berichten New York Times und CNN - laufen Suchanfragen nach Bibeln seit dieser Woche komplett ins Leere. Auch christliche Online-Dienst müssen nach einem Bericht von "Open Doors" behördlich genehmigt werden. 

Ein kleiner Hoffnungsschimmer: Vereinzelte chinesische Onlineshops liefern Bibel bei persönlicher Nachfrage noch aus. 

Aber ist es nicht traurig und entsetzlich,  Glauben so zu unterdrücken? 

Es erinnert mich an die Zeit während des Zweiten Weltkriegs, als Nazis Bücher verbrandten und ebenfalls christliche Literatur zerstörten oder zu Spottpreisen ins Ausland schafften.

Was für ein Privileg ist es, dass wir in Deutschland aktuell christliche Gottesdienste besuchen und christliche Literatur lesen können! 

Mein Appell:

Bitte nutzt diese Freiheit!
Geht zum Gottesdienst!
Lest in der Bibel! 
Helft mit, dass man auch weiterhin seine Religion ausüben kann!
Und lasst uns im Gebet unseren verfolgten und unterdrückten Geschwistern beistehen! 

Sonntag, 1. April 2018

Ostergrüße

Leute wunderten sich, dass ich heute um 4 Uhr morgens für die Osternacht und für Gebet aufstand!?

- Jesus ist für mich gestorben. Dafür kann ich doch wenigstens 1x im Jahr aufstehen.
Das ist meine persönliche Meinung. Und das als offizieller Morgenmuffel.

Ich persönlich freue mich jedes Jahr auf die Osternacht.

Mein Herz bebt vor Freude und je länger man betet, umso heller wird die Welt. Ein schönes Bild.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich sogar Christen an Ostern gar nicht freuen.

Ja, es gibt viele Probleme und viel Not und viel Gewalt in der Welt. Ja, Jesus wurde brutal am Kreuz ermordet. Seine Wunden sind Fakt. Man kann und darf sie nicht übersehen.

Aber wir Christen glauben, dass man den Kopf trotzdem nicht in den Sand stecken braucht. Wenn man auch selbst am Ende seiner Kräfte ist - dann greift Gott uns unter die Arme.

Was für Menschen unmöglich ist, das ist für Gott möglich.

Und Gott meint es gut mit uns. Mit jedem einzelnen. Er steht uns zur Seite und liebt uns  - bedingungslos und koste es was es wolle!

Das ist ein so riesiges, unfassbares Glück!

Darum bin ich ganz ergriffen vor Freude!

Frohe Ostern Euch allen!

Und:
Halleluja!

Freitag, 30. März 2018

Riesengroße Liebe

In Joh 15,13 heißt es:

"Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt."

An das denke an heute am Karfreitag ganz bewusst. 

Das Kreuz als Glaubenssymbol wird viel zu oft als "normal" angesehen. 

Aber nur, wenn ich ganz bewusst den leidenden Jesus betrachte, dann beginne ich eine kleine Ahnung der riesigen Liebe Gottes zu bekommen.

Jesus, DU hast dich für MICH geopfert. 
Um für meine Schuld Sühne zu leisten. 
Der ewige Tod hätte sonst mich als Schicksal ereilt. 
DU hast die Schmerzen, die Anstrengung und die Demütigungen ertragen - schuldlos. 
Aber DU tatst es aus freien Willen, aus Liebe zu mir. 
Danke. 

Gott, bitte hilf mir, Dir jeden Tag aufs Neue dankbar zu sein. Und deine unendliche Liebe als Vorbild zu nehmen. 

Danke!