Sonntag, 22. Juli 2018

Papstkatechese über die 10 Gebote

Gestern wiederholte Radio Horeb eine lehrreiche Katechese von Papst Franziskus vom Juni 2018. Es ging um die zehn Gebote und ich fand es wirklich hilfreich.

Für alle Interessierten, die es verpasst haben:

Die Katechese stammt vom 20.6.18 und ist als Podcast auf der Internetseite www.horeb.org nach zu hören. Der Podcast dauert circa 20 Minuten.

Gesegneten Sonntag!

Dienstag, 17. Juli 2018

Wie geht das eigentlich: beten?

Manchmal höre ich Sätze wie "Ich würde ja gerne beten. Aber man hat mir nie beigebracht, wie das geht." 

Das finde ich immer sehr, sehr traurig. Beten ist doch einfach "sprechen mit Gott".

Setz Dich einfach in eine ruhige Ecke und erzähle Gott von dir, von deinem Tag.
Was war gut? Was ging daneben? Wofür bist du heute dankbar? Was hat dich gefreut? Und was steht morgen an?

Viele Leute quasseln heutzutage ununterbrochen. Aber sie reden ohne Tiefgang und sie können auch nicht mehr zuhören. Das ist wirklich schade.

Aber Gott hört dir zu. Er hat Interesse an dir. Er nennt dich bei deinem Namen und will eine persönliche Beziehung zu dir! Lerne ihn doch einfach mal kennen. Es rentiert sich! 

Sonntag, 15. Juli 2018

Gott lädt uns ein, Zeit mit ihm zu verbringen.

Gestern betrachte ich die Bibelstelle aus dem Markus-Evangelium:

"Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!"

Dabei stellte ich fest, dass es unmöglich ist, als "Teilzeit-Christ" zu leben. Glaube funktioniert nicht nur "im Privaten" oder nur in den eigenen 4 Wänden. Entweder ich lebe als Christ - oder nicht.

Aber wie bringe ich andere auf die Fährte zu Gott? Und das möglichst im individuellen Tempo des Einzelnen. Und natürlich freiwillig. Der andere muss es selbst wollen.

Wie schafft man das?

Gleich vorneweg: Ich glaube hier gibt es so viele individuelle Wege wie es Menschen gibt. Ich kenne nicht DEN einen richtigen Weg. Gerne bin ich für Eure Ideen und Erfahrungen offen.

Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich bei Leuten, die Jesus und Gott ablehnen dieses Thema auch nicht von mir aus anschneide. Statt dessen versuche ich ganz intensiv nach Jesu Vorbild zu leben und jede Kleinigkeit mit ganzem Herzen zu machen. Es dauert mal Monate, mal Jahre. Aber ich stelle fest, dass über kurz oder lang die Neugierde bei anderen aufkommt. Und dann fangen sie an, mir Fragen zu stellen.

Eine andere gute Erfahrung habe ich damit gemacht, andere zu informieren, wann ich in die Kirche gehe. Ich erwarte von niemandem, dass er mitkommt. Ich zwinge niemanden. Aber meine Einladung steht. Und überraschenderweise begleiteten mich jetzt ab und zu - wenn auch nicht immer - auch andere junge Menschen. Das freut mich jedes Mal sehr.

Samstag, 14. Juli 2018

Verkündet das Evangelium! Es gibt keine Teilzeit-Christen!

Diese Woche hörte ich in der Messe eine Lesung aus dem Markusevangeliun:

"Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!"

Lange Zeit versuchte ich meinen Glauben, meine Religion "im Privaten" zu leben. Doch: So einfach ist es nicht. Entweder ich bin Christin und mein Herz ist voll mit Gottes Liebe - oder ich bin keine Christin. Teilzeit-Christin gibt es nicht.

Und wo wären wir heute ohne die mutigen Jünger Jesu, die trotz aller Widerstände die Frohe Nachricht von Jesu Wirken, seinem Tod für unsere Sünden und seiner Auferstehung weiter erzählt haben!?

Wahrscheinlich wüsste ich gar nichts von Jesu, wenn nicht mutige Frauen und Männer davon erzählt hätten. Auch wenn manche das nicht interessierte oder sie ihnen Steine in den Weg legten.

Wie gemein wäre es also von mir, Gottes große Liebe meinerseits nicht weiter zu schenken!?

Ich möchte zu einen Werkzeug Gottes werden, dass nicht meine Lieber weiter geht oder meine Erzählungen und Gedanken. Sondern dass durch mich die Liebe Gottes in die Welt getragen wird. Dass durch mich andere ihren eigenen Weg zu Jesu finden - in ihrem eigenen Tempo. Und weil sie selbst es aus tiefem Herzen wollen.

Freitag, 13. Juli 2018

Reli-Unterricht mit Lucia von Fatima

Im Jahr 1917 erschien die Heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria drei Kindern im portugiesigen Dorf Fatima. Dabei nannte die Gottesmutter unter anderem auch eine Verheißung für Deutschland.

Die Seherin Schwester Lucia von Fatima richtete einen Brief an Prälat Dr. Ludwig Fischer vom 19. März 1940. Darin heißt es:

"In meinem armen Gebet vergesse ich Deutschland nicht. Es wird noch zur Herde des Herrn zurückkehren. Dieser Augenblick nähert sich sehr, sehr langsam, doch er wird zum Schluss kommen. Und die heiligsten Herzen Jesu und Mariens werden dort in vollem Glanz herrschen. "


Ein Engel lehrte den drei Kindern diese beiden Gebete:


" O mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht an Dich glauben, die Dich nicht anbeten, die nicht auf Dich hoffen und die Dich nicht lieben."


"Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, wie ER in allen Tabernakeln der Welt gegenwärtig ist, zur Sühne für all die Schmähungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten, durch die ER selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder."


Die Heilige Gottesmutter Maria ruft auf, am Heil der Seelen mitzuwirken:
Denn "viele Seelen kommen in die Hölle, weil niemand für sie betet und Opfer bringt". (19.8.1917)
Eindringlich bittet sie: "Man soll täglich den Rosenkranz beten. Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten!" (13.10.1917)


Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
lasst uns gemeinsam für all die armen Seelen beten!

Sonntag, 8. Juli 2018

Nächstenliebe - darf auch von Christen gelebt werden!

Heute musste ich an das Markusevangelium denken, in dem es heißt:

"Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. "

Ich durfte heute einen sehr schönen und mit vielen Engagierten gestalteten Gottesdienst besuchen. Dabei beteiligten sich auch Kinder.

Das was ich schade fand war allerdings das Geläster von Erwachsenen über andere Gottesdienstbesucher!

Ja, Kinder sind nicht immer mucksmäuschen still. Und ja, manche Mamas versuchen verzweifelt ihre Kleinkinder zu beruhigen, dass die Messe nicht gestört wird.

Viel schlimmer als singende und summende Kleinkinder finde ich aber lästernde Erwachsene in der Bank hinter mir :-(

Vorne erzählt der Pfarrer von Nächstenliebe und viele Leute versuchen andächtig aufzupassen. Da ist es sehr schade, wenn einzelne Personen weder über die Predigt nachdenken noch den anderen ihre Andacht lassen. Sondern andere von der Seite anlabern, ob man die Mama mit dem Kind nicht aus der Kirche schaffen könnte!? Geht es noch? Das Kind hat ja nicht mal geschrien!

Schon erstaunlich, dass Gott quirlige Kinder und stocksteife Männer gleichermaßen lieb hat... ;-)

Ich glaub, ich muss auch an meiner Toleranz und Nächstenliebe arbeiten ;-)


Montag, 2. Juli 2018

Wochenstart

Heute Früh durfte ich gemeinsam mit Franziskanerinnen die Laudes feiern. Es war ein unverhoffter, wunderschöner Start in die neue Woche!

Ich wünsche Euch allen eine gesegnete Woche!