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Mittwoch, 22. März 2017

Enzyklika... Lesestoff gefunden :-)

Wie ich bereits erzählt habe, las ich vor einiger Zeit die Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus (im Buchhandel oder online auf der Homepage vom Vatikan erhältlich). Diese beinhaltet objektive, wissenschaftliche und theologische Betrachtungen von Umwelt, Umweltschutz und Natur. Diese praktische, also aus der Praxis geschriebene, Enzyklika hat mich sehr nachdenklich gemacht und seither versuche ich mein alltägliches Handeln daran auszurichten und zu bessern - Schritt für Schritt.

Vor 80 Jahren erschien eine weitere Enzyklika. Diese hat die Besonderheit, dass sie sogar auf deutsch verfasst wurde. Die Enzyklika " Mit brennender Sorge" wurde von Papst Pius XI. verfasst und verurteilt die Ideologie des Nationalsozialismus deutlich. Über diese Enzyklika und die Bedeutung für heute kann man auf domradio.de ein sehr interessantes Interview mit dem Kirchenhistoriker und Generalvikar des Bistums Münster Dr. Norbert Köster lesen. Ich glaube, ich kann für mich sagen: Meine nächste Lektüre habe ich gefunden :-)



Was ist eine Enzyklika?

Eine Enzyklika ist ein päpstliches Lehrschreiben. Es ist an die katholische Weltkirche, gelegentlich zudem an "alle Menschen guten Willens", also auch an Nichtkatholiken, gerichtet.

Dienstag, 21. März 2017

Schon mal im KKK gelesen?

"Jeder ist vor Gott für sein Leben verantwortlich. Gott hat es ihm geschenkt. Gott ist und bleibt der höchste Herr des Lebens. Wir sind verpflichtet, es dankbar anzunehmen und es zu seiner Ehre und zum Heil unserer Seele zu bewahren. Wir sind nur Verwalter, nicht Eigentümer des Lebens, das Gott uns anvertraut hat. Wir dürfen darüber nicht verfügen."

(KKK 2280)


So "eingestaubt" oder "staubtrocken" wie manche meinen, ist der Katechismus der Katholischen Kirche gar nicht. Er liest sich vielleicht nicht so flüssig wie ein Roman, aber für mich ist er eher wie ein Nachschlagewerk wo ich bei Bedarf ganz praktische Anregungen finde. Rein schauen lohnt sich... Neugierig?

Montag, 20. März 2017

Pfui! Schämt euch!

Das ist nicht mein Deutschland! Pfui! Schämt euch!

Mit Entsetzen hörte ich heute Vormittag ein Interview auf Radio Horeb, bei dem über ein brandaktuelles Urteil des Bundesgerichtshofes zum Thema Suizidbeihilfe und Beschaffung tödlicher Medikamente berichtet wurde. Bisher hatte die deutsche Justiz gewerbliche Suizidbeihilfe nicht geduldet, dieses Urteil jetzt sieht jedoch ganz anders aus und weicht die Grenzen plötzlich auf!

Soll der Mensch echt Gott spielen und über lebenswertes oder "nicht lebenswertes" Leben entscheiden!?

Das hat in der Vergangenheit in Deutschland schon mal eine Gruppierung gemacht und auch diese hatten sich die Schwächsten der Gesellschaft als Zielgruppe ausgesucht!

Ich möchte kein Deutschland, das die Würde des Menschen nur Leistungsträgern, Jungen oder sonst wie definierten einzelnen Gruppierungen zu- und allen anderen aberkennt!

Jedes Leben ist vor Gott unendlich wertvoll!

Ich möchte ein Deutschland, in dem Leben in seiner Vielfalt entstehen und aufblühen darf und in dem man Schwachen (Sozialstaat?) hilft und sie nicht ausradiert!

An alle Beteiligten, die dieses Urteil fabriziert haben: Schämt euch! Pfui

Freitag, 17. März 2017

So schön!

Juhu! Heute schien die Sonne so wunderschön und da ich ausnahmsweise tatsächlich pünktlich Feierabend machen konnte, genoss ich das großartige Wetter bei einem Spaziergang.

Da fiel mir bewusst auf, wie SCHÖN Gottes Welt ist. Wie selten kommt man doch im Alltagsstress die Schönheit der Natur bewundern und Gott gebührend loben!?

Sooo schön:
- Vogelgezwitscher
- Blütentriebe
- Kinderlachen
- ...

Mittwoch, 15. März 2017

Christen zeigt euch!

Ich entdeckte heute einen ernst zu nehmenden Artikel auf domradio.de, in dem es darum geht, dass Christen in Deutschland immer mehr zur Minderheit werden. Ich denke, das trifft erst recht zu, wenn man die, "die nur auf dem Papier Christ sind" von der Anzahl abzieht.

Wie viele Christen sind doch jetzt schon in vielen anderen Ländern in der Unterzahl und / oder werden wegen ihres Glaubens benachteiligt und verfolgt!

Liebe Mitchristen,
ich nehme mir deshalb fest vor, nicht nur ein lauer Christ zu sein, sondern anderen Christen das Gefühl, zu geben, dass sie keine Einzelkämpfer sind. Ich möchte aktiv Zeugnis für den dreifaltigen, einen Gott ablegen und auch im Alltag spürbar als Christ leben.
Bitte helft mit!
Danke!

Zeit für Gott - welch ein Luxus!

Die Fastenzeit zeichnet sich für mich nicht nur als eine Zeit des Verzichts und der Disziplin aus, sondern vielmehr als eine Chance für gemeinsame Zeit mit Gott.

Deshalb versuche ich diese Woche besonders bewusst in der Bibel zu lesen und zu beten - dabei bete ich auch für verfolgte und bedrängte Christen und für Leute, die aufgrund ihres Glaubens besonderer Bedrohung ausgesetzt sind.

Sonntag, 12. März 2017

Gott ruft uns bei unserem Namen!

In Jesaja 43,1 lesen wir:

 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

An diesen Spruch musste ich beim heutigen Gottesdienst denken.
Der Pfarrer hat die Kinder eingeladen, zum Vater-unser-Gebet mit nach vorn an den Altar zu kommen. Etliche Kinder kamen auch freudig vor. Ein Mädchen traute sich aber nicht und zögerte. Da sprach der Pfarrer ruhig, aber bestimmt: "Komm, Bianca!" Und dann traute sie sich.

 Ich fand es toll, dass der Pfarrer das Mädchrn nicht einfach übersehen oder ignoriert hatte. Noch mehr beeindruckte es mich, dass er sie gleich namentlich ansprechen konnte.
So stelle ich mir das auch bei dem Bibelvers vor: Ich habe dich bei deinem Namen gerufen!