Seiten

Donnerstag, 18. Januar 2018

Wenn der Geist Gottes unter die Arme greift

Im 2. Paulusbrief lesen wir:

"Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne."

Dieser Text beschreibt meine vergangene Woche ganz gut. Gesundheitlich war ich ziemlich ausgeknockt, aber gerade in so schwachen Momenten spüre ich Gottes Unterstützung besonders deutlich. Denn wenn ich es aus eigener Kraft rein logisch nicht kann und das Ergebnis nachher doch sehr gut ist: Dann ist das dort, wo ich Gottes Eingreifen sehe.

Fast ein bisschen wie bei dem Sturmtief Friederike, das gerade über Deutschland fegt. Niemand kann "Luft" sehen. Aber bewegte Luft, Wind oder sogar Sturm kann so viel Kraft besitzen und die Resultate kann man sehen.

Genauso kann auch der unsichtbare Geist Gottes in der Welt wirken. - Beim Aufbau, nicht Abbau ;-)

Donnerstag, 11. Januar 2018

Jetzt geht es richtig los!

Das Jahr 2018 ist schon 11 Tage alt. Es ist noch ziemlich frisch. Und doch kann man schon überlegen: Halte ich mich an meine Neujahrsvorsätze? Oder hab ich sie schon gebrochen?

Gott ist barmherzig. Er liebt uns trotz unserer Schwächen und gibt die Geduld nicht auf.

Deshalb sollten wir mit uns selbst erst recht Geduld haben. Also nicht aufgeben!

Wenn Gott uns immer wieder eine Chance gibt, dann müssen wir das auch tun. Und die Chance nutzen.

Das Jahr 2018 bietet noch so viele Chancen zu lernen, zu wachsen, sich zu freuen und Gott zu danken!


Mittwoch, 3. Januar 2018

Vorsatz für 2018

Manchmal besuche ich Gottesdienste und beim Heimweg weiß ich schon nicht mehr, welche Lesung der Lektor erzählt hatte. Und was war die Aussage der heutigen Predigt?

Ja, das ist schade. Aber es passiert. Und es geht nicht nur mir so.

Doch glücklicherweise gibt es auch viele Gottesdienste, bei denen ich konzentriert zuhören kann. Bei denen ich prägnante Aussagen und anschauliche Erklärungen höre. Die einen auch ins Herz treffen und im Alltag Anwendung finden.

Einer dieser Sprüche aus einer Predigt 2017, der mir immer noch im Herz ruht, ist:

"Dankbar zurück,
mutig nach vorne,
gläubig nach oben schauen!"

Ich weiß leider den Autor nicht mehr. Vielleicht war der Satz auch anders formuliert. Aber das war die Aussage.

Und ich finde es ist ein gutes Motto für dieses neu angebrochene Jahr. Findest du auch?

Sonntag, 31. Dezember 2017

Alles Gute für 2018!

Ich stehe vor dem Jahr 2018 und hole noch tief Luft. Ein bisschen komme ich mir vor wie ein Bergsteiger, der vom Tal zum Gipfel des Berges schaut.

365 neue Tage warten auf mich.
Neue Chancen und neue Herausforderungen.

Ich werde viel Neues lernen müssen, mich weiter entwickeln. Ein kleines bisschen besser werden - und trotzdem die selbe bleiben.

An meiner Geduld und Demut will ich arbeiten. Da hab ich noch einiges vor.

Aber ich bin ja nicht allein. Gott begleitet mich auf meinem Weg.


Ich wünsche Euch, liebe Blogbesucher, alles Gute für das neue Jahr 2018! Lasst uns jeden Tag Gott loben und seine Liebe weiter schenken. Dann wird diese Welt jeden Tag ein bisschen heller.

Samstag, 30. Dezember 2017

Rückschau und Aussicht

Ich kann es fast nicht glauben, dass dieses Jahr 2017 bald schon der Vergangenheit angehört. Ich finde, es ist wahnsinnig schnell vergangen. Und beim Betrachten von Fotos wird mir erst bewusst, wie viel ich dieses Jahr erlebt und wie ich mich verändert habe.
Kaum zu glauben!

Doch ich weiß, dass Gott mich dieses ganze Jahr über begleitet hat. Täglich machte ich mich auf die Suche nach Gottes Nähe. An manchen Tagen intensiver, an manchen vielleicht weniger intensiv.

Auch versuchte ich die Denkanstöße aus Predigten oder von Anliegen des Papstes für mich in den Alltag mitzunehmen und in Taten umzusetzen. Das gelang mir nicht immer. Aber einige Male ist es mir doch gelungen.

Deshalb bin ich jetzt sogar ein bisschen gespannt auf das neue Jahr 2018.

Ich rechne mit neuen Herausforderungen. Leicht wird das neue Jahr wohl nicht werden. Aber wenn Gott mich begleitet, dann bin ich zuversichtlich. Ich möchte ja dazu lernen.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Hl. Stephanus

Heute Abend bete ich ein Gebet aus der App der Heiligen Vaters "clicktopray":

Barmherziger Vater, heute feiert die Kirche das Fest des heiligen Stephanus. Er war der erste Märtyrer. Stephanus‘ Martyrium war zugleich seine Geburt; seine Geburt für die Ewigkeit. Ich danke für alle Christen, die in unserer Zeit freudig Zeugnis ablegen für ihren Glauben – selbst unter Leid und Verfolgung. Hilf mir, dass auch ich Zeugnis gebe in allen Situationen meines Lebens.

Amen.

Gott kommt zu uns!

Kleine Kinder fürchten sich in dunklen Kellern. Das ist bekannt. Und ich glaube, es geht allen Kindern so. Ein bisschen mutiger sind sie schon, wenn der Papa ihnen das Licht anknipst. Und ganz furchtlos sind sie, wenn der Papa zu ihnen in den Keller kommt und sie nicht allein da unten stehen.

Genau so fürsorglich ist Gott! Er hat uns nicht nur einen hellen Lichtstrahl geschickt. Sondern er selbst kam durch Jesus zu uns in die Welt. Er begab sich zu uns herunter, dass wir nicht allein und voll Furcht unser Dasein fristen. Sondern, dass wir das Licht und die Freude und Gottes Liebe auch zu anderen weiter tragen!

Was für ein Glück ist es doch, dass ich hier mit meiner Familie in einem friedlichen Land, ohne Krieg, und mit genug zu Essen Weihnachten feiern darf. Ich habe ein Dach über dem Kopf und muss nicht frieren. Und ich darf Gottesdienst feiern. Ohne Verfolgung, ohne kilometerlangen Fußmarsch.

Dafür bin ich sehr dankbar.

Frohe Weihnachten!