Samstag, 15. Dezember 2018

Mein Traum

🇩🇪 Mein Traum

Was wäre, wenn wir alle dieses Jahr unsere Zeit und unser Geld nicht mit stressigen Einkaufstouren, auf der Suche nach Geschenken, vergeuden? Wenn wir uns nicht durch vollgepferchte, enge Ladengänge quetschen? - Statt dessen nehmen wir uns einfach mehr Zeit füreinander, ratschen und genießen schon jetzt einen schönen Nachmittag miteinander...


🇬🇧 My dream

What if we didn't hurry on any Christmas shopping tours this year? What if we didn't waste our time and money buying material junk? - Instead we could already enjoy some time together, chat and have a wonderful afternoon!...

Sonntag, 2. Dezember 2018

Besinn dich: Was bedeutet es, Christ zu sein?

Viele vergessen heutzutage, dass der Advent nicht das gleiche wie Weihnachten ist. Advent ist die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten. Eine Zeit der Buße, des "zur Ruhe Kommens" und der Besinnung.

Es fällt mir oft schwer, mich nicht vom Jahresendstress und dem "Weltlichen" anstecken zu lassen. Heute gab mir Gott jedoch die Gelegenheit, eine Auszeit zu nehmen. Ich verbrachte einfach nur Zeit gemeinsam mit ihm.

Dabei dachte ich über die Frage nach: Was bedeutet es, Christ zu sein? Was bedeutet das für mich persönlich?

Für mich persönlich bedeutet Christin sein, dass ich Gott an Nummer 1 stelle. Ich richte mein Leben nach ihm aus oder versuche zumindest mein Leben nach ihm auszurichten - jeden Tag ein bisschen mehr. Dabei habe ich Jesus Christus als Unterstützung und Vorbild. Ich will seine Nächstenliebe weiterschenken und versuche wirklich ALLES mit Liebe zu machen. Auch wenn es mir vielleicht noch nicht immer gelingt. Als Christin suche ich aktiv nach Gottes Nähe und nach seinem Heiligen Geist. Diesen Bibelvers nehme ich dabei wörtlich: "Ich denke an dich auf nächtlichem Lager und sinne über dich nach, wenn ich wache." (Psalm 63,7)

Konkretes Beispiel aus meinem Leben zum Thema "ALLES mit Liebe machen" :

Heute war es bei uns sehr windig, fast stürmisch. Die Bäume bogen sich im Wind. Da fiel mir ein kleines Bäumchen auf, das noch keinen starken Stamm hat. Es wurde kräftig durchgerüttelt. Also parkte ich extra mein Auto um, damit das Bäumchen im Windschatten Schutz findet.



Sonntag, 25. November 2018

Christkönigsfest

Heute, am letzten Sonntag des Kirchenjahres, feiert die katholische Kirche das Hochfest "Christkönig".

Was fällt uns beim Wort "König" ein? - Macht, Ruhm, Reichtum? Prunk? Luxus? eine große Armee?

Das passt doch überhaupt nicht zu Jesus Christus, oder?

Am Anfang und am Ende des Lebens Jesu zeigt uns die Bibel Erzählungen, die Jesus deutlich als König darstellen. - Allerdings ganz anders als das weltliche Bild eines Königs:

Jesus liegt als "neugeborener König der Juden" in einer Krippe in einem Stall statt in einem Palast. Und am Ende hängt Jesus an einem Kreuz (Spoiler-Alarm: Bevor er den Tod besiegt und aufersteht). Das hat wirklich überhaupt nichts mit unserer "normalen" Vorstellung eines Königs zu tun.

Die Erklärung dazu finden wir in der heutigen Lesung (Joh 18, 33-37):

"Da ging Pilatus wieder in das Prätorium hinein, ließ Jesus rufen und fragte ihn: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus oder haben es dir andere über mich gesagt? Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein Volk und die Hohepriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan? Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Königtum von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königtum nicht von hier. Da sagte Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme."


Ich persönlich möchte mein Leben auf Gott hin ausrichten. Christus ist also das Ziel meines Lebens, auf den ich meinen Fokus richte. Deshalb finde ich es ganz passend, dass das Christkönigsfest auch am letzten Sonntag des Kirchenjahres gefeiert wird - sozusagen als "krönender Abschluss".



Samstag, 24. November 2018

Brandaktuelles aus meinem Leben

Liebe Blogbesucher(innen),

ja, ich lebe noch :-) Die letzten Tage konnte ich aus Zeitmangel leider nicht täglich für Euch schreiben.

Gerne verrate ich Euch aber den Grund dafür:

Ich arbeite ganz fleißig an einem Gebetbuch und gebe ihm gerade noch den letzten Schliff. Veröffentlichungstermin ist Ende diesen Jahres. Das Buch wird zeitgleich auf deutsch und englisch erscheinen. Ihr dürft also gespannt sein!

Und Anfang nächstes Jahr wird ein autobiografisches Buch über "Christsein im Alltag" folgen. Auch dafür steht schon ein Entwurf.

Ich halte Euch auf dem Laufenden und werde weiterhin aus meinem Leben erzählen und hier aus dem Nähkästchen plaudern!

Eure
Sharela

Samstag, 10. November 2018

Gott glaubt an Dich. Aber glaubst Du an IHN?

In der Bibel finden wir viele Texte, die davon erzählen, dass Gott die Menschen ermutigt. Er sucht für seine Pläne nicht typische Helden aus. Er erwählt normale Menschen mit Schwächen und Fehlern und Problemen. Doch er sieht ihr Potential. Er erkennt, was sie mit seiner Hilfe werden können. Und er glaubt an sie. Genauso glaubt er auch an jeden einzelnen von uns. Die Frage, die wir - du und ich - uns stellen müssen: Glaube ich an ihn?


In the Bible we find many texts which tell us that God encourages people. He does not choose typical heroes for his plans. He chooses normal persons with weaknesses, mistakes and problems. But He sees their potential! He realizes what they could do with his help. And he believes in them. This is just how he believes in each one of us! The question which we - you and me - have to ask ourselves: Do I believe in him?


Dans la Bible, nous trouvons de nombreux textes qui disent que Dieu encourage les gens. Il ne choisit pas de héros typiques pour ses projets. Il choisit des gens normaux avec des faiblesses, des défautes et des problèmes. Mais il voit les potentiels. Il réalise ce qu'ils peuvent faire avec son aide. Et il croit en ces gens. Il croit également en chacun de nous. La question que nous - toi et moi - devons nous poser nous-mêmes: Est-ce que je crois en lui?

Freitag, 2. November 2018

Kirchenglocken

Der Glocken Loblied steigt bis zum Himmel empor.
Sie begleiten den Gesang vom englischen Chor.
Ihr Schall reißt mich aus dem Alltag heraus.
Ihr Klang zieht mich in Gottes Haus.

Ihr Rufen erinnert mich an die Zeit fürs Gebet.
Es erinnert daran, dass mit Gott alles geht.
Wenn ich sie höre, fass ich neuen Mut.
Ihr Schall ruft in die Welt: Gott ist gut!

Samstag, 13. Oktober 2018

Umweltschutz

Den Nachrichten (z. B. Tagesschau) zufolge warnen nicht nur der Weltklimarat und die diesjährigen Nobelpreisträger Nordhaus und Romer vor den Auswirkungen der Erderwärmung. Schon ein Anstieg um nur zwei Grad könne laut renommierten Wissenschaftlern enorme Folgen haben. Genauso besorgt zeigt sich auch Papst Franziskus in seiner Enzyklika "Laudato si" um die Umwelt und unseren Lebensraum.

Klar erwarten wir von der Politik, dass sie auf diese Berichte reagiert. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft müssen ihren Beitrag dazu leisten, dass die Menschheit auch in Zukunft lebensfreundliche Bedingungen auf der Erde hat. Aber trotzdem muss sich auch jeder einzelne an seiner Nase packen! Wenn ich etwas ändern will, ist es doch am effektivsten - wenn auch am unangenehmsten - wenn ich dabei bei mir selbst anfange. Da kann ich es selbst beeinflussen!

Was also habe ich bisher umgestellt?
  • Ich versuche meine Einkaufsliste und Notizen digital zu führen, um Papier zu sparen. In der Arbeit drucke ich beidseitig und z.B. bei Skripten möglichst mehrere Folien auf eine Seite.
  • Ich versuche Plastikmüll zu reduzieren, indem ich bereits beim Einkauf bewusst auf das Verpackungsmaterial achte. Immer lässt es sich leider nicht vermeiden. Allein durch das Nutzen eines Einkaufskorbs kann ich aber auf viele Plastiktüten verzichten. Oft kaufe ich durch den Einkaufskorb auch automatisch weniger Produkte und bewusster ein, da ich sonst beim Heimweg mehr Gewicht zu schleppen habe ;-)
  • Ich versuche auf künstliches Licht zu verzichten, um Strom zu sparen. In der anstehenden dunklen Jahreszeit wird das aber wieder schwieriger.
  • Ich versuche Fahrten mit dem Auto zu reduzieren. Das klappt zum Beispiel durch: Fahrgemeinschaften, Rad fahren, Termine wohnortnaher legen, ... So konnte ich allein diese Woche circa 13 Kilo CO2 einsparen. Hier bin ich noch ziemlich ungeübt, aber langsam läuft es an...
Ich merke, dass es oft Gewohnheiten sind, die mir den Umweltschutz erschweren. Wenn ich erst einen Punkt für mich gefunden habe, den ich umstellen kann und ein bisschen daran gewöhnt bin, dann geht es gleich viel leichter.