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Montag, 28. Januar 2019

Gebet zum Hl. Michael

Gebet zum Hl. Erzengel Michael nach Papst Leo XIII:


Gebet zum Hl. Erzengel Michael




PS: Um die Botschaft Gottes zu verbeiten, dürft Ihr gerne meinen Blog weiterempfehlen!

Samstag, 24. November 2018

Brandaktuelles aus meinem Leben

Liebe Blogbesucher(innen),

ja, ich lebe noch :-) Die letzten Tage konnte ich aus Zeitmangel leider nicht täglich für Euch schreiben.

Gerne verrate ich Euch aber den Grund dafür:

Ich arbeite ganz fleißig an einem Gebetbuch und gebe ihm gerade noch den letzten Schliff. Veröffentlichungstermin ist Ende diesen Jahres. Das Buch wird zeitgleich auf deutsch und englisch erscheinen. Ihr dürft also gespannt sein!

Und Anfang nächstes Jahr wird ein autobiografisches Buch über "Christsein im Alltag" folgen. Auch dafür steht schon ein Entwurf.

Ich halte Euch auf dem Laufenden und werde weiterhin aus meinem Leben erzählen und hier aus dem Nähkästchen plaudern!

Eure
Sharela

Donnerstag, 13. September 2018

Warum glaube ich an Gott?

Im heutigen Blogpost möchte ich mich zuerst für Euer Interesse an meinem Alltag als Christin bedanken. Ganz besonders bedanke ich mich bei Andreas K. für die konkreten Fragen zu meinem Glauben. Diese beantworte ich gerne:

Andreas K. schrieb via Twitter:

"Ich suche das Gespräch mit gläubigen Menschen, und frage sie was sie glauben, warum sie glauben und wie sie zu ihrem Glauben gekommen sind.
Wären Sie bereit, meine Fragen zu beantworten?"


Hier meine Antwort:

Lieber Andreas, ich freue mich sehr über Ihr Interesse und beantworte Ihnen und den Lesern diese Fragen sehr gerne.

Ich glaube als Christin an den einen, dreifaltigen Gott:
- Gott Vater, der die Welt liebevoll erschaffen hat
- Gott Sohn, der für unser Heil sein Leben freiwillig in Liebe opferte und den Tod besiegte
- den Heiligen Geist, der uns mit Gott vereint und uns stärkt

Fazit: Ich glaube zu 100 Prozent an die Aussage des Glaubensbekenntnisses. Das komplette Bekenntnis habe ich wegen der flüssigeren Lesbarkeit am Ende dieses Posts abgedruckt. 

Zu Ihrer Frage, wie ich zum Glauben kam und warum ich glaube:

Ich hatte das große Glück, durch gläubige Familienmitglieder früh erfahren zu haben, dass es einen Gott gibt und dass ich mich immer mit allen Sorgen an ihn wenden darf. Ich darf sogar zu ihm kommen, wenn ich totalen Mist gebaut hab! Auch als Kind kennt man Sorgen verschiedener Art und hat es nicht immer leicht. Ich wollte früh für andere eine emotionale Stütze sein. Doch woher die Kraft dafür nehmen? 

Über den sonntäglichen Kirchbesuch, das Einhalten von Fasttagen oder manche Ansichten der katholischen Kirche gab es in meinem Umfeld immer wieder Debatten. Nicht jeder teilte die Meinung. So kam ich nicht daran vorbei, mir selbst eine Meinung zu bilden.

Ich erinnere mich daran, dass ich oft in die Kirche wollte, es aber aus verschiedenen Gründen nicht immer durfte (Schultermine, andere Vereine, kein Interesse der anderen Familienmitglieder,...). Ich spürte eine richtige Sehnsucht nach Gott. Und ich schloss mich manches Mal im Bad ein, um Zeit zu finden, um ungestört zu beten und mit Gott zu sprechen. Ich bin froh, dass ich als Kind einen Pfarrer in meiner Heimatgemeinde hatte, den wir Kinder mit Fragen - auch kritischen! - bombardieren durften und der sich Zeit nahm, uns zu antworten.

Ich stellte über die Jahre fest, dass ich mir mit Gottes Hilfe mehr zutraute und größere Aufgaben ruhiger anging. Ich reflektierte mich täglich und hatte das Gefühl, dass Gott mich verändert - zu einem liebevolleren, geduldigeren und zielstrebigeren Menschen.

Um ehrlich zu sein: Ja, ich hab immer wieder Momente, in denen ich bestimmt kein "Vorzeige-Christ" bin. Gott nimmt mir Entscheidungen, Probleme, Aufgaben nicht ab. 

Aber: Ich fühle da ist ein Gott, der mich liebt, der auf mich aufpasst und mich fordert und fördert. Er geht den Weg mit mir gemeinsam. Deshalb hat sich meine Reaktion auf Herausforderungen radikal geändert. Ich gehe ihnen nicht aus dem Weg, sondern ich gehe die Herausforderungen an. Egal welche. 

Ich vertraue darauf: Egal wie groß die Aufgabe ist, die vor mir liegt. Sie ist nie größer als die Kraft, die hinter mir steht. 






Das Nizäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis:

Ich glaube an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt. / Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. / Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. / Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden. / ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift / und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters / und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein. / Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, / und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. / Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. / Ich erwarte die Auferstehung der Toten / und das Leben der kommenden Welt. / Amen

Donnerstag, 6. September 2018

Jesus lebt in mir und ich in ihm

Als katholische Christin glaube ich an die "Wandlung". Ich glaube daran, dass der Priester durch seinen Segen den Wein in das Blut Jesu und das Brot (die Hostie) in den Leib Jesu verwandelt.

Mir persönlich ist dieser Punkt sehr wichtig, denn im Neuen Testament der Bibel steht im Evangelium nach Johannes im sechsten Kapitel:

"Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht esst das Fleisch des Menschensohns und trinkt sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. Wer mein Fleisch isst und trinkt mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm."

Um den Hintergrund dieser Aussge aus dem Neuen Testament zu verstehen, hilft es sich anzusehen, welche Bedeutung Blut im Judentum hat. Dort heißt es im 5. Buch Mose (Dtn 12, 23):

"Allein merke, dass du das Blut nicht essest, denn das Blut ist die Seele; darum sollst du die Seele nicht mit dem Fleisch essen"

Jesus erklärt also ausdrücklich, dass er durch uns wirken will.

Jesus will wirklich mit seiner Seele in unseren Körper kommen und uns dadurch stärken!

Wie krass ist das denn?!

Ich glaube, dass auch vielen Katholiken dieser Hintergrund oft nicht bewusst ist. Sonst würden sie bestimmt viel regelmäßiger in die Heilige Messe gehen und sich vielleicht auch bei Entscheidungen oder Handlungen mehr von Jesus führen lassen.

Ich persönlich hatte als Kind die tolle Möglichkeit auf meinen Wunsch hin, ganz individuell auf die Kommunion und den erstmaligen Empfang Jesu vorbereitet zu werden. Mein damaliger Pfarrer besuchte mich daheim und ich durfte ihm alle Fragen stellen, die ich zum Glauben hatte. Auch durfte ich meine erste Beichte als Beichtgespräch führen - ohne dunklen Beichtstuhl - sondern mit direktem Blickkontakt unter 4 Augen. Es war ein super tolles Gefühl! Noch heute bin ich sehr dankbar für diese Chance! Meine "richtige" Erstkommunion war ohne große Feier und ohne weißes Kleid. Aber ich denke jedes Jahr an diesem Wintertag daran, dass es ein ganz besonderes Jubiläum ist :-D

Und nach dem Empfang der Heiligen Kommunion bete ich seit diesem Wintertag jedes Mal das Gebet, das mir dieser Pfarrer damals beigebracht hat:


"Oh Gott, du lebst jetzt in mir und ich in dir.
Durch mich willst du in der Welt wirken und Gutes tun.
Nimm meine Ohren, damit ich höre, was andere brauchen.
Nimm meine Augen, damit ich sehe, was andere brauchen.
Nimm meinen Mund, dass ich andere ermutige.
Nimm meine Hände, dass ich andere beschenke.
Nimm meine Füße, dass ich deine frohe Botschaft zu anderen trage.
Nimm mich selber ganz und gar, damit ich andere so liebe, wie du alle Menschen liebst.
Amen."

Mittwoch, 8. August 2018

Gebet für die Familien - August-Anliegen von Papst Franziskus

Im Monat August betet der Papst ganz besonders für die Familien.

Mit ihm und seinem weltweiten Gebetsnetzwerk gemeinsam bete ich:


"Himmlischer Vater,
im Ehesakrament bringen wir zum Ausdruck, dass zwischenmenschliche Liebe ein lebendiges Zeichen deiner Gegenwart ist. Die fruchtbare Liebe der Ehepartner ist ein Beispiel dafür, wozu wir alle als deine Kinder berufen sind: Leben hervorzubringen.
Die Familie ist ein Platz des Lebens, der Hoffnung, der Zukunft und der Gemeinschaft.
Aus diesem Grund bete ich diesen Monat zusammen mit Papst Franziskus und seinem Weltweiten Gebetsnetzwerk für alle Familien: dass sie von Wirtschaft und Politik unterstützt werden, um ihren Auftrag zu erfüllen.
Ich bete besonders für jene, die unter großen Schwierigkeiten leben: dass dein Geist sie stärke und tröste. Amen."

(Quelle:" clicktopray")


Diesen Monat nehme ich mir vor, ganz bewusst Zeit für meine Familie einzuplanen und mir diese zu gönnen - egal wie viel bei der Arbeit los ist.
Ich nehme mir vor, meinem Gegenüber meine volle Aufmerksamkeit zu schenken und ihm wirklich zuzuhören und Interesse zu zeigen: Blickkontakt, nachfragen, Gespräche ohne Eile und Ablenkung, mich selbst zurücknehmen.
Ich vesuche auch Familien zu unterstützen, denen es vielleicht nicht so gut geht: sei es wegen Streitigkeiten, Geldnot oder anderen Sorgen. Ich will offene Augen für die Bedürfnisse anderer haben. Und ich stelle schon jetzt fest, dass man auch mit relativ wenig Einsatz - wenn er von Herzen kommt - viel Freude machen kann.

Dienstag, 17. Juli 2018

Wie geht das eigentlich: beten?

Manchmal höre ich Sätze wie "Ich würde ja gerne beten. Aber man hat mir nie beigebracht, wie das geht." 

Das finde ich immer sehr, sehr traurig. Beten ist doch einfach "sprechen mit Gott".

Setz Dich einfach in eine ruhige Ecke und erzähle Gott von dir, von deinem Tag.
Was war gut? Was ging daneben? Wofür bist du heute dankbar? Was hat dich gefreut? Und was steht morgen an?

Viele Leute quasseln heutzutage ununterbrochen. Aber sie reden ohne Tiefgang und sie können auch nicht mehr zuhören. Das ist wirklich schade.

Aber Gott hört dir zu. Er hat Interesse an dir. Er nennt dich bei deinem Namen und will eine persönliche Beziehung zu dir! Lerne ihn doch einfach mal kennen. Es rentiert sich! 

Freitag, 13. Juli 2018

Reli-Unterricht mit Lucia von Fatima

Im Jahr 1917 erschien die Heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria drei Kindern im portugiesigen Dorf Fatima. Dabei nannte die Gottesmutter unter anderem auch eine Verheißung für Deutschland.

Die Seherin Schwester Lucia von Fatima richtete einen Brief an Prälat Dr. Ludwig Fischer vom 19. März 1940. Darin heißt es:

"In meinem armen Gebet vergesse ich Deutschland nicht. Es wird noch zur Herde des Herrn zurückkehren. Dieser Augenblick nähert sich sehr, sehr langsam, doch er wird zum Schluss kommen. Und die heiligsten Herzen Jesu und Mariens werden dort in vollem Glanz herrschen. "


Ein Engel lehrte den drei Kindern diese beiden Gebete:


" O mein Gott, ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich und ich liebe Dich. Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht an Dich glauben, die Dich nicht anbeten, die nicht auf Dich hoffen und die Dich nicht lieben."


"Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, in tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, wie ER in allen Tabernakeln der Welt gegenwärtig ist, zur Sühne für all die Schmähungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten, durch die ER selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder."


Die Heilige Gottesmutter Maria ruft auf, am Heil der Seelen mitzuwirken:
Denn "viele Seelen kommen in die Hölle, weil niemand für sie betet und Opfer bringt". (19.8.1917)
Eindringlich bittet sie: "Man soll täglich den Rosenkranz beten. Die Menschen sollen sich bessern und um Verzeihung ihrer Sünden bitten!" (13.10.1917)


Liebe Brüder und Schwestern im Herrn,
lasst uns gemeinsam für all die armen Seelen beten!

Mittwoch, 13. Juni 2018

Schutzpatron der Schlamper

Heute gedenkt die Kirche dem Heiligen Antonius von Padua.

Der hl. Antonius wurde 1195 in Lissabon in Portugal geboren. Er war vor allem für seine franziskanische Armut und seine enormen Bibelkenntnisse bekannt. Außerdem sei er ein sehr talentierter Redner und Prediger gewesen.

Heute kennt man den Heiligen Antonius vor allem in Bezug auf verlorene oder verlegte Gegenstände. Es heißt, wenn man zu ihm betet, dann findet man all die verlorenen Sachen wieder.

Aus Erfahrung kann ich das voll und ganz bestätigen!

Aber woher kommt diese Verbindung zu verlorenen Gegenständen?

Die Legende besagt, dass ein junger Mönch ein Gebetbuch Antonius' ohne nach Erlaubnis zu fragen mitnahm. Der junge Mann sei dann von Erscheinungen ermahnt und gerügt worden, bis er das Buch wieder zurück gab.

Ich lade Euch an diesem Gedenktag ein, heute einen Gottesdienst zu besuchen und mit mir DANKE zu sagen, für all die verlorenen Gegenstände, die wir mit Antonius' Hilfe wieder finden durften.


Gebet bei verzweifeltem Suchen:

"Heiliger Antonius, kreuzbraver Ma'
Ich hab was verloren, führ mich dra na."
->  Anschließend folgen 3 "Vater unser"

(auf Hochdeutsch:
Heiliger Antonius, kreuzbraver Mann,
Ich habe etwas verloren, führe mich dorthin.)

Donnerstag, 15. Februar 2018

Ist das "Vater unser" richtig übersetzt?

In den letzten Tagen und Wochen entbrannte in der katholischen Kirche eine lebhafte Diskussion über die Übersetzung des "Vater unser".

Die zentrale Frage war, wie man den Satz "und führe uns nicht in Versuchung" verstehen soll. Es ist ja nicht Gott, der in Versuchung führt!

Diese Diskussion wurde nicht nur in der deutschen Kirche, sondern auch in der englischen und französischen Kirche geführt.

Was ist da also dran?

Beeindruckend und verständlich erklärt fand ich da die heutige Predigt von Pfarrer Dr. Richard Kocher: Er begründet seine Meinung, ob die Übersetzung irre führend ist oder nicht, anhand Originaltexte aus der Bibel und anhand verschiedener großer  Theologen!

Die heutige Predigt kann bei Radio Horeb als Podcast kostenlos abgerufen und angehört werden. - Damit ihr auch wisst, von was ich spreche ;-)

Montag, 5. Februar 2018

Lieber Gott, darf ich Dein Freund sein?

Freundschaften brauchen Pflege. Ab und zu telefonieren (Morgen oder Abendgebet? Tischgebet? Stoßgebet zwischendurch?) und auch persönliche Treffen und Besuche (Kirche). Zum Dialog (also auch zum Gebet) gehört Sprechen genauso wie Zuhören. Auch mit Freunden gehe ich durch Dick und Dünn: genießen wir Feiern und überstehen wir Schweres.

Und keine Zeit zum Beten gibt es nicht. Hast du schon mal mit der Stoppuhr gestoppt, wie lange ein "Vater unser" dauert? - Spätestens dann kommt einem die Ausrede lächerlich vor. ;-)

Und unvergesslich bleibt mir der Satz eines Pfarrers: Gott lässt mich jede Minute atmen und leben! Er vergisst nie auf mich aufzupassen. - Was ist da schon eine Stunde Gottesdienst in der Woche als Danke?

Und was ist mit "Ich kann nicht beten? Mir hat man das nie beigebracht."?
- Sprechen hat man doch gelernt, oder? Dann sprich doch einfach mit Gott. Ohne Floskeln, Reime, auswendig gelernte Phrasen. Beten ist einfach Sprechen mit Gott.
Erzähl ihm doch einfach von deinem heutigen Tag! Worüber hast du dich heute so richtig gefreut? Was hast du morgen vor? Wie fühlst du dich? - Fertig ist das Gebet :-)

Freitag, 26. Januar 2018

Vater unser

Jesus selbst hat uns das "Vater unser" als Gebet gelehrt, so heißt es in der Bibel in Matthäus, Kapitel 6.

"Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen."


Pünktlich zum Wochenende habe ich frisches Brot gebacken. Gerade beim Backen von Brot erkenne ich, wie gut es mir geht. Gott sorgt dafür, dass ich genügend zu Essen habe. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Da bete ich auch das Vaterunser wieder viel bewusster. - Auch die anderen Passagen...

frisches Brot