Im Monat August betet der Papst ganz besonders für die Familien.
Mit ihm und seinem weltweiten Gebetsnetzwerk gemeinsam bete ich:
"Himmlischer Vater,
im Ehesakrament bringen wir zum Ausdruck, dass zwischenmenschliche Liebe ein lebendiges Zeichen deiner Gegenwart ist. Die fruchtbare Liebe der Ehepartner ist ein Beispiel dafür, wozu wir alle als deine Kinder berufen sind: Leben hervorzubringen.
Die Familie ist ein Platz des Lebens, der Hoffnung, der Zukunft und der Gemeinschaft.
Aus diesem Grund bete ich diesen Monat zusammen mit Papst Franziskus und seinem Weltweiten Gebetsnetzwerk für alle Familien: dass sie von Wirtschaft und Politik unterstützt werden, um ihren Auftrag zu erfüllen.
Ich bete besonders für jene, die unter großen Schwierigkeiten leben: dass dein Geist sie stärke und tröste. Amen."
(Quelle:" clicktopray")
Diesen Monat nehme ich mir vor, ganz bewusst Zeit für meine Familie einzuplanen und mir diese zu gönnen - egal wie viel bei der Arbeit los ist.
Ich nehme mir vor, meinem Gegenüber meine volle Aufmerksamkeit zu schenken und ihm wirklich zuzuhören und Interesse zu zeigen: Blickkontakt, nachfragen, Gespräche ohne Eile und Ablenkung, mich selbst zurücknehmen.
Ich vesuche auch Familien zu unterstützen, denen es vielleicht nicht so gut geht: sei es wegen Streitigkeiten, Geldnot oder anderen Sorgen. Ich will offene Augen für die Bedürfnisse anderer haben. Und ich stelle schon jetzt fest, dass man auch mit relativ wenig Einsatz - wenn er von Herzen kommt - viel Freude machen kann.
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Mittwoch, 8. August 2018
Sonntag, 5. August 2018
Stärke deinen Nächsten im Glauben!
Kürzlich las ich in der Bibel folgenden Vers:
Wenn ich mir den Satz genau ansehen, so besteht er aus mehreren Bestandteilen, fast wie aufeinander aufbauende Bausteine:
Hier ein paar ganz persönliche Erfahrungen, wie ich es in letzter Zeit versucht habe:
Soweit meine bisherigen kleinen Versuche. Ihr habt auch Erfahrungen in diesem Bereich? Gerne freue ich mich auf Eure Ideen und Kommentare.
"Jeder von uns soll das Wohl des anderen im Blick haben und so leben, dass er ihn zum Guten ermutigt und im Glauben stärkt."
(Röm 15,2)
Doch was heißt das konkret für mich? Wie kann ich so einen "theoretischen" Bibelvers in meinem Alltag umsetzen und mich nicht nur Christ nennen, sondern auch entsprechend leben?
Wenn ich mir den Satz genau ansehen, so besteht er aus mehreren Bestandteilen, fast wie aufeinander aufbauende Bausteine:
- das Wohl des anderen im Blick haben
- ihn zum Guten ermutigen
- ihn im Glauben stärken
- Meine Gedanken sollen nicht nur egozentrisch um mich selbst und meine Bedürfnisse kreisen. Ich soll die Menschen in meiner Umgebung bewusst wahrnehmen. Ich soll hinschauen statt wegsehen. Ich soll mich in sie hineinversetzen (Neudeutsch: Empathie! Früher nannte man es "Einfühlungsvermögen"!) und mich um ihr Wohl sorgen.
- Ich soll meine Mitmenschen und meine Mit-Christen ermutigen und unterstützen!
- Ich soll meine Mitchristen im Glauben stärken.
Hier ein paar ganz persönliche Erfahrungen, wie ich es in letzter Zeit versucht habe:
- Wenn ich meine Umgebung betrachte, so habe ich verschiedene Typen von Menschen in meinem Umkreis. Es gibt Leute, die Kirche und Religion strikt ablehnen. Es gibt Leute, die kaum Bezug zu Kirche und Gott haben und es gibt Leute, die ernsthaft nach Gott suchen. Je nach Ausgangslage haben sie unterschiedliche Bedürfnisse.
Zwischenfazit: Trotz allem bin ich um das Wohl ALLER meiner Bekannten besorgt. - Ich gründete spontan eine Gruppe über einen Messenger-Dienst mit Leuten, die Religion nicht strikt ablehnen. Dort postete ich, wann und wo ich einen Gottesdienst besuchen möchte oder zu einer Andacht gehe. Niemand muss mit. Aber jeder ist eingeladen. Es zeigte sich: Nicht jeder hat alle Gottesdienstzeiten im Kopf und viele sind zu bequem extra nachzusehen oder nach Feierabend extra nochmal außer Haus zu gehen.
Aber: Zu meiner eigenen Überraschung schloßen sich bisher jedes Mal unterschiedliche Leute an und begleiteten mich in die Kirche. Manchen brauchen scheinbar tatsächlich eine "Extra-Einladung". Sogar Leute, bei denen ich zuvor Zweifel hatte, ob ich sie überhaupt in die Gruppe aufnehmen soll und informieren, kamen mit. Jedes Mal war es sehr schön und wir sprachen nach der Messe bei einem Eisdielen- oder Café-Besuch noch weiter über die Predigt des Pfarrers. - Ich bete regelmäßig für das Wohl meiner Freunde und Bekannten - manche Wissen davon und manche nicht. Von einigen Leuten bekam ich extra Nachrichten zugeschickt mit der Bitte von deren Freunden (die ich selbst gar nicht kenne), dass ich auch für sie beten soll.
Es hat mich überrascht, wir stark der Wunsch verbreitet ist, dass man für Leute beten soll - auch wenn sie selbst es anscheinend (noch) nicht können.
Soweit meine bisherigen kleinen Versuche. Ihr habt auch Erfahrungen in diesem Bereich? Gerne freue ich mich auf Eure Ideen und Kommentare.
Mittwoch, 7. März 2018
Programmtipp: Christen in Ruanda/Afrika
Ja, ich bin gerne auf Reisen. Und ja, ich bin neugierig. Neugierig auf andere Sprachen, Länder und Lebensweisen. Deshalb bin ich auch ganz gespannt auf das heutige Programm bei Radio Horeb.
In Kibehu in Ruanda befindet sich der einzige offiziell anerkannte Marienerscheinungsort in Afrika. Viele Tausende pilgern dorthin - oft in tagelangen Fußmärschen.
Mehr über diesen Wallfahrtsort und seine Geschichte und über Glauben in Ruanda kann man heute auf Radio Horeb erfahren.
Dazu gibt es heute um 11:15 Uhr eine Sendung über den Aufbau einer christlichen Radiostation in Ruanda und um 14:00 Uhr eine Sendung über die Marienerscheinung und den Wallfahrtsort.
Viel Spaß beim Zuhören :-D
In Kibehu in Ruanda befindet sich der einzige offiziell anerkannte Marienerscheinungsort in Afrika. Viele Tausende pilgern dorthin - oft in tagelangen Fußmärschen.
Mehr über diesen Wallfahrtsort und seine Geschichte und über Glauben in Ruanda kann man heute auf Radio Horeb erfahren.
Dazu gibt es heute um 11:15 Uhr eine Sendung über den Aufbau einer christlichen Radiostation in Ruanda und um 14:00 Uhr eine Sendung über die Marienerscheinung und den Wallfahrtsort.
Viel Spaß beim Zuhören :-D
Donnerstag, 15. Februar 2018
Ist das "Vater unser" richtig übersetzt?
In den letzten Tagen und Wochen entbrannte in der katholischen Kirche eine lebhafte Diskussion über die Übersetzung des "Vater unser".
Die zentrale Frage war, wie man den Satz "und führe uns nicht in Versuchung" verstehen soll. Es ist ja nicht Gott, der in Versuchung führt!
Diese Diskussion wurde nicht nur in der deutschen Kirche, sondern auch in der englischen und französischen Kirche geführt.
Was ist da also dran?
Beeindruckend und verständlich erklärt fand ich da die heutige Predigt von Pfarrer Dr. Richard Kocher: Er begründet seine Meinung, ob die Übersetzung irre führend ist oder nicht, anhand Originaltexte aus der Bibel und anhand verschiedener großer Theologen!
Die heutige Predigt kann bei Radio Horeb als Podcast kostenlos abgerufen und angehört werden. - Damit ihr auch wisst, von was ich spreche ;-)
Die zentrale Frage war, wie man den Satz "und führe uns nicht in Versuchung" verstehen soll. Es ist ja nicht Gott, der in Versuchung führt!
Diese Diskussion wurde nicht nur in der deutschen Kirche, sondern auch in der englischen und französischen Kirche geführt.
Was ist da also dran?
Beeindruckend und verständlich erklärt fand ich da die heutige Predigt von Pfarrer Dr. Richard Kocher: Er begründet seine Meinung, ob die Übersetzung irre führend ist oder nicht, anhand Originaltexte aus der Bibel und anhand verschiedener großer Theologen!
Die heutige Predigt kann bei Radio Horeb als Podcast kostenlos abgerufen und angehört werden. - Damit ihr auch wisst, von was ich spreche ;-)
Dienstag, 13. Februar 2018
Fastenzeit
Morgen beginnt mit dem Aschermittwoch die vierzigtägige Fastenzeit bis Ostern.
Für alle, die dankbar für kleine tägliche Erinnerungen und Ermahnungen zur Besinnlichkeit sind, gibt es "Whatsapp-Fasten".
Man bekommt dann während der Fastenzeit täglich zu unterschiedlichen Uhrzeiten kleine Bibelverse zugeschickt.
Die Idee ist zwar leider nicht von mir, aber da ich sie wirklich toll finde, empfehle ich sie gerne weiter:
Die ganzen Infos findet ihr hier:
http://fernsehen.katholisch.de/Service/WhatsApp-Fasten.aspx
Ich persönlich muss gestehen, dass ich mich trotz meines Nasch-Wahns auf die Fastenzeit freue: Endlich eine Zeit um sich auf das wirklich Wichtige zu besinnen! Und - das zeigt mir das Aschekreuz morgen - um mich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Bin ich doch nur Staub. - Von Gott geliebter Staub ;-)
Für alle, die dankbar für kleine tägliche Erinnerungen und Ermahnungen zur Besinnlichkeit sind, gibt es "Whatsapp-Fasten".
Man bekommt dann während der Fastenzeit täglich zu unterschiedlichen Uhrzeiten kleine Bibelverse zugeschickt.
Die Idee ist zwar leider nicht von mir, aber da ich sie wirklich toll finde, empfehle ich sie gerne weiter:
Die ganzen Infos findet ihr hier:
http://fernsehen.katholisch.de/Service/WhatsApp-Fasten.aspx
Ich persönlich muss gestehen, dass ich mich trotz meines Nasch-Wahns auf die Fastenzeit freue: Endlich eine Zeit um sich auf das wirklich Wichtige zu besinnen! Und - das zeigt mir das Aschekreuz morgen - um mich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Bin ich doch nur Staub. - Von Gott geliebter Staub ;-)
Donnerstag, 25. Januar 2018
Trag Gottes Geist in die Welt!
Heute zeigt mir meine Gebets-App des Papstes "clickTOPray" folgendes Tagesanliegen an:
„Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15). Jesus nachzufolgen bedeutet, dass wir nicht nur unter uns selbst bleiben, sondern zu all jenen gehen, die von uns ein Wort der Barmherzigkeit, des Trostes und der Hoffnung benötigen. Stehe mit dem Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes für die Herausforderungen der Menschheit und den Auftrag der Kirche ein.
Heute Morgen sah ich, dass sich schon 85 Leute diesen Vorsatz für heute vorgenommen haben. Das ist doch ein schöner Gedanke. Auch wenn ich mich manchmal als Christ ein bisschen wie ein Einzelkämpfer fühle in unserer Gesellschaft, so gibt es doch genügend Brüder und Schwestern im Glauben, die ebenfalls in ihrem Umfeld den Geist Gottes weitertragen und erlebbar machen.
Das möchte ich heute auch ganz bewusst umsetzen!
„Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15). Jesus nachzufolgen bedeutet, dass wir nicht nur unter uns selbst bleiben, sondern zu all jenen gehen, die von uns ein Wort der Barmherzigkeit, des Trostes und der Hoffnung benötigen. Stehe mit dem Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes für die Herausforderungen der Menschheit und den Auftrag der Kirche ein.
Heute Morgen sah ich, dass sich schon 85 Leute diesen Vorsatz für heute vorgenommen haben. Das ist doch ein schöner Gedanke. Auch wenn ich mich manchmal als Christ ein bisschen wie ein Einzelkämpfer fühle in unserer Gesellschaft, so gibt es doch genügend Brüder und Schwestern im Glauben, die ebenfalls in ihrem Umfeld den Geist Gottes weitertragen und erlebbar machen.
Das möchte ich heute auch ganz bewusst umsetzen!
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